Wer leitet die Gruppe?

Tonio Grawe und Felix Finsterwalder

Felix Finsterwalder

Mit 9 Jahren wurde ich in der Sippe „Greif“ bei den Pfadfindern Fürstätt aufgenommen. Ab diesem Zeitpunkt war dies ein wichtiger Bestandteil meines Lebens und ich hatte viele echte Freunde fürs Leben gewonnen. Später wurde ich auch Gruppenleiter der Sippe Eichhörnchen und durfte mit ihnen zusammen viele Abenteuer im In- und Ausland erleben. Durch meine Studienzeit in Baden Württenberg und der anschließenden Jahre als Unternehmens- und Familiengründer hatte die Pfadfinderei zwischenzeitlich nur sehr wenig Platz in meinem Leben.

Heute bin ich glücklich verheiratet und 3-facher Vater von Kindern von 4-9 Jahren. Da es die Fürstätter Pfadis zwischenzeitlich nicht mehr gibt – ich aber meinen Kindern und anderen Kindern diese wichtigen Erfahrungen im sozialen Verbund der Gruppe und in der Natur nicht vorenthalten will, gründen wir die Pfadis in Fürstätt neu.  Mit Tonio habe ich den richtigen Mitstreiter dazu gefunden.

Da ich Landschaftsarchitekt bin, denke ich in der Lage zu sein, den Kinder und Jugendlichen Pflanzenkenntnis und ökologische Zusammenhänge in der Natur vermitteln zu können. Tonio und ich sind beide selbstständige Unternehmer und damit Verantwortung gewohnt – die Verantwortung für unsere Siedlung übernehmen wir gerne!

 

Tonio Grawe

Gleich nach meiner Erstkomminion wurde in meinem damaligen Wohnort, nicht in Rosenheim, ein Pfadfinderstamm gegründet und ich war mit dabei. Ich wurde gleich Jungpfadfinder, weil es noch keine Wölflinge gab. Mit dieser Gruppe war ich dann viele Jahre lang zusammen. Ich fand es toll, was wir alles organisiert haben. Zum Beispiel wenn es ein Gemeindefest gab haben wir auf dem Kirchplatz unsere Jurte – ein großes schwarzes Zelt – aufgebaut und für alle Kinder auf einem Lagerfeuer Stockbrot gemacht und manchmal haben wir auch für die Erwachsenen gegrillt. Aber am meisten Abenteuer waren natürlich die Lager. Meist waren wir an Pfingsten und oft in den Sommerferien unterwegs. Meine Eltern haben immer gesagt, dass ich total übermüdet und stinkend nach hause gekommen bin. Das lag natürlich daran, dass ich immer gerne die Nachtwache am Lagerfeuer gemacht habe.

Meine Frau und ich haben vier Kinder, die zwischen 3 und 10 Jahren alt sind. Ich möchte, dass meine Kinder und auch viele andere Kinder aus Fürstätt eine tolle Zeit bei den Pfadfindern haben können. Sie sollen Erfahrungen machen können in einem Umfeld, das notwendige Struktur und größtmögliche Freiheiten bietet. So können die Kinder viele Kompetenzen ausprobieren und erlernen: Sie lernen, sich selbst zu Organisieren, sozialen Zusammenhalt und Verantwortung zu übernehmen.

 

Lucas Assmann

Meine Pfadfinderlaufbahn begann vor ziemlich genau 14 Jahren, damals als kleiner 7-jähriger Wölfling in meinem Heimat Stamm „Sophie Scholl Salzweg“. Dort durchlief ich dann alle Stationen bis hin zum Rover und wurde mit 18 auch direkt Leiter unserer Wölflingsstufe. In dieser Zeit konnte ich das erste mal selbst Verantwortung übernehmen und mich auch austoben, denn ich merkte schnell, dass mir das arbeiten und spielen mit den Wölfis unheimlich viel Spaß macht. Mir war dabei von Anfang an besonders wichtig, jedes Kind als Individum und gleichzeitig als wichtiges Mitglied der Gruppe zu betrachten. Und das versuche ich auch an meine Grüpplinge weiter zu geben – wir sind zwar alle verschieden, aber dennoch alle auch wieder gleich. Wenn man so zusammen arbeitet kann man durch die Kombination der verschiedenen Talente und Ideen auch wirklich sehr weit kommen, ein wirklich „cooles“ Gefühl so ans Ziel zu kommen. Für mich war da Pfadfinden schon immer ein wichtiger Bestandteil und ich denke das hat mich doch auch ziemlich in meinem bisherigen Lebensweg geprägt.

Neben den vielen Erlebnissen als Pfadfinder (Begnung mit Südafrika, rover.de, Lager und Hikes) war ich auch Jahrelang sehr engagiert in unserem Tischtennisverein unterwegs, machte dort eine Ausbildung zum Jugendtrainer und war auch ein Jahr als Abteilungsleiter tätig. Nebenher besuchte ich noch acht Jahre lang das Gymnasium und nach dem Abitur entschloss ich mich dann dazu ein Duales Studium Holztechnik zu starten kombiniert mit einer Schreinerausbildung. Und so bin ich dann in Rosenheim und bei den Fürstätter Pfadfindern gelandet, worüber ich sehr froh bin. Und mit denen ich auch noch einiges geplant habe. Also „Stay Tuned“ und Gut Pfad!