Sommerlager 2025 in Going am Wilden Kaiser

8. August 2025 · St. Quirinus Fürstätt

Trotz des verfrühten Ferienbeginns am Donnerstag, haben wir uns am Freitagnachmittag „regulär“ getroffen, um den Anhänger zu beladen. Das ging zum Glück recht schnell, aber der Anhänger war auch schon wieder rappelvoll, sodass wir unsere Zelte noch im Bus unterbringen mussten, der uns am nächsten Tag nach Going am Wilden Kaiser fahren sollte.  

Besagter Bus kam dann auch pünktlich zu uns, sodass wir gut losgekommen sind. Ab mittags sollte es regnen, weshalb wir uns über jede Minute gefreut haben, die wir früher losgekommen sind. In Going angekommen, haben wir gleich alles aufgebaut- nass wurden wir leider trotzdem. Zum Glück gibt es ja sowohl die Erfindung es Lagerfeuers, als auch die des Tees, sodass wir uns dort gemütlich machen konnten. Abends hat Erwin noch seine berühmten Lagerfeuerwaffeln für alle gemacht- gleich mal ein Highlight vom Lager.

Den Sonntag haben wir ganz entspannt starten lassen, bevor wir Workshops für unsere Kompetenzabzeichen angeboten haben. Wer stattdessen lieber eine kleine Erkundungstour durch die Umgebung machen wollte, hatte dazu auch die Möglichkeit. Dann gabs erstmal wieder etwas zu essen, bevor der Feldgottesdienst vorbereitet wurde. Den haben wir im Anschluss noch mit viel Gesang gefeiert, bevor wir den Tag noch am Lagerfeuer ausklingen ließen.

Weil der Wetterbericht endlich mal keinen Regen angesagt hat, haben wir uns am Montagvormittag mit dem Bus nach Ellmau aufgemacht, um in „Ellmi´s Zauberwelt“ zu gehen. Leider konnte man sich auf den Wetterbericht nicht verlassen, sodass wir oben im Regen standen. Zum Glück sind wir ja nicht aus Zucker, sodass wir den Ausflug trotzdem genießen konnten. Im Lager angekommen, hat sich dennoch jeder über einen warmen Tee gefreut.

Am nächsten Tag war das Wetter dann endlich richtig schön und wir hatten das erste Mal freie Sicht auf unser schönes „Wilder Kaiser“-Panorama direkt am Lagerplatz. So konnte jeder auch schonmal sehen, wo es an diesem Tag hingehen sollte- die Tageswanderung zu den Schleierwasserfällen stand auf dem Programm. Natürlich durfte der PMS nicht fehlen, bevor sich alle Lunchpakete gepackt haben, um genug Energie für den Tag zu haben. Der anstrengende Anstieg hat sich auf jeden Fall gelohnt, die Aussicht war atemberaubend – und wer den Berg schneller hochgekommen ist, konnte oben noch ganz viele Ziegen beobachten, die auch gerade die Aussicht genossen haben. Auf dem Rückweg zum Lagerplatz sind wir noch am Goinger Badesee vorbeigekommen, wo sich alle einmal abgekühlt haben.

Da die Pfadistufe die Wanderung am vorherigen Tag nicht als anspruchsvoll genug angesehen hat, hatten diese die Möglichkeit sich von den Leitern aussetzten zu lassen, um dann einen Hike durchzuführen. Die Idee ist auf viel Interesse gestoßen, sodass nach dem Mittagessen zwei Teams ausgesetzt worden sind. Die anderen Lagerteilnehmer hatten entweder die Möglichkeit nochmal zum Badesee zu gehen oder einfach im Lager bzw. auf dem angrenzenden Fußballplatz zu bleiben. Abends gab es wieder ein Lagerfeuer, wo man gleich gemerkt hat, dass Lagerteilnehmer fehlen, wodurch alles sehr viel ruhiger war.

Die erste Hikegruppe ist schon so früh am nächsten Tag zurückgekommen- wir hatten noch nicht einmal fertig gefrühstückt. Dadurch hatten sie auch noch die Möglichkeit an der Lagerolympiade teilzunehmen, die für diesen Vormittag angesetzt war. Diese bestand aus sieben Stationen, für die man immer 15 Minuten Zeit hatte, um die Aufgabe zu schaffen. Die zweite Hikegruppe hatte lieber ausgeschlafen und ist erst am frühen Nachmittag wieder am Lager eingetroffen. Zur Stärkung aller (und weil es bei uns mittlerweile eine Tradition ist) wurde am Abend -dem letzten Lagerabend- noch schön gegrillt und die Pfadis haben von ihrem Hike erzählt.

Schon hat auch wieder der letzte Tag begonnen. Zum Glück weiß jeder, was beim Abbau zu tun ist, sodass der Lagerabbau deutlich vor der erhofften Zeit fertig gewesen ist. Also haben wir eine laaaange HotDog Mittagspause gemacht, bevor noch die letzten Handgriffe erledigt worden sind. Weil es immer noch sehr früh war, haben wir den Bus gefragt, ob er nicht früher kommen kann, was auch möglich war. Trotzdem blieb noch Zeit das Eis zu essen, welches eine Nachbarin extra für uns gekauft hat. Danke dafür! Es hat auf jeden Fall für eine gute Stimmung gesorgt, da es mittlerweile richtig heiß geworden war. In Rosenheim angekommen, haben alle noch gut angepackt, sodass wir alles möglichst schnell wieder ins Materiallager verräumen konnten. Mit einer kleinen Reflexionsrunde ging das Sommerlager auch schon wieder zuende und alle konnten wieder mit einem neuen Abzeichen nach Hause gehen.

Tabea

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