Wer leitet die Gruppe?

Tonio Grawe und Felix Finsterwalder

Der Stammesvorstand Tonio und Felix (kurz StaVo´s)

Felix Finsterwalder (StaVo und Leiter Sippe Eule und Falke)

Mit 9 Jahren wurde ich in der Sippe „Greif“ bei den Pfadfindern Fürstätt aufgenommen. Ab diesem Zeitpunkt war dies ein wichtiger Bestandteil meines Lebens und ich hatte viele echte Freunde fürs Leben gewonnen. Später wurde ich auch Gruppenleiter der Sippe Eichhörnchen und durfte mit ihnen zusammen viele Abenteuer im In- und Ausland erleben. Durch meine Studienzeit in Baden Württenberg und der anschließenden Jahre als Unternehmens- und Familiengründer hatte die Pfadfinderei zwischenzeitlich nur sehr wenig Platz in meinem Leben.

Heute bin ich glücklich verheiratet und 3-facher Vater von Kindern von 9-13 Jahren. Da es die Fürstätter Pfadis zwischenzeitlich nicht mehr gibt – ich aber meinen Kindern und anderen Kindern diese wichtigen Erfahrungen im sozialen Verbund der Gruppe und in der Natur nicht vorenthalten will, gründen wir die Pfadis in Fürstätt neu.  Mit Tonio habe ich den richtigen Mitstreiter dazu gefunden.

Da ich Landschaftsarchitekt bin, denke ich in der Lage zu sein, den Kinder und Jugendlichen Pflanzenkenntnis und ökologische Zusammenhänge in der Natur vermitteln zu können. Tonio und ich sind beide selbstständige Unternehmer und damit Verantwortung gewohnt – die Verantwortung für unseren Stamm übernehmen wir gerne!

Tonio Grawe (StaVo und Leiter Sippe Fuchs)

Gleich nach meiner Erstkommunion wurde in meinem damaligen Wohnort, nicht in Rosenheim, ein Pfadfinderstamm gegründet und ich war mit dabei. Ich wurde gleich Jungpfadfinder, weil es noch keine Wölflinge gab. Mit dieser Gruppe war ich dann viele Jahre lang zusammen. Ich fand es toll, was wir alles organisiert haben. Zum Beispiel, wenn es ein Gemeindefest gab, haben wir auf dem Kirchplatz unsere Jurte – ein großes schwarzes Zelt – aufgebaut und für alle Kinder auf einem Lagerfeuer Stockbrot gemacht und manchmal haben wir auch für die Erwachsenen gegrillt. Aber die größten Abenteuer waren natürlich die Lager. Meist waren wir an Pfingsten und oft in den Sommerferien unterwegs. Meine Eltern haben immer gesagt, dass ich total übermüdet und stinkend nach Hause gekommen bin. Das lag natürlich daran, dass ich immer gerne die Nachtwache am Lagerfeuer gemacht habe.

Meine Frau und ich haben vier Kinder. Bei der Gründung der Fürstätter Pfadfinder 2016 waren sie zwischen 3 und 10 Jahren alt. Ich wollte, dass meine Kinder und auch viele andere Kinder aus Fürstätt eine tolle Zeit bei den Pfadfindern haben können. Sie sollen Erfahrungen machen können in einem Umfeld, das notwendige Struktur und größtmögliche Freiheiten bietet. So können die Kinder viele Kompetenzen ausprobieren und erlernen: Sie lernen, sich selbst zu Organisieren, sozialen Zusammenhalt und Verantwortung zu übernehmen.

 

Tobias Olenyi (Leiter Sippe Faultier)

Anfang 2018 begann für mich das Kapitel Pfadfinder in meinem Leben. Von Anfang an war ich begeistert von der warmen und herzlichen Atmosphäre die bei uns herrscht. Kaum angekommen, schon wurde ich von einem Schwarm neugieriger Kinder umringt, die wissen wollten wer ich bin und was ich hier mache. Das war am Anfang natürlich neu und ungewohnt für mich aber man fühlt sich sofort willkommen.
Obwohl für mich als „Quereinsteiger“ vieles noch unbekannt war, habe ich mich der tatkräftigen Unterstützung der Kinder und der anderen schnell in meine neue Rolle eingefunden.
Genau das ist es für mich, was Pfadfinder-sein ausmacht: Egal wo wir sind und was wir tun, wir stehen als Gruppe zusammen und unterstützen uns gegenseitig so gut wir können.
Auch die Begeisterung, mit der sich die Kinder auf neue Aufgaben stürzen,reißt mich mit und auf kann man sich verlassen, mit unserer Gruppe ist immer was los.

Offiziell aufgenommen in die Leiterrunde wurde ich dann auf der Stammesversammlung, wo ich mein Leiterversprechen abgelegt habe. Mein erstes Lager durfte ich dann Pfingsten 2018 mitmachen und 2018 habe ich auch mit der Woodbadge Ausbildung angefangen. 2019 geht es dann gemeinsam mit Marina und der Pfadfinderstufe ein neues Abenteuer nach Irland ins Bezirkslager .

Mittlerweile leite ich bei uns im Stamm hauptsächlich die Jungpfadfinder- und die Pfadfinderstufe und fühle mich hier wie Zuhause. In meinen Gruppenstunden versuche ich den Kindern etwas von der Begeisterung und der Action, die ich bei den Pfadfindern, aber natürlich auch in meiner Kindheit erlebt habe weiterzugeben und zusammen mit den Kindern an unseren Aufgaben zu wachsen. Inzwischen sind die Pfadfinder nicht mehr aus meinem Leben wegzudenken und begleiten mich auch über die freitäglichen Gruppenstunden hinaus: durch neue Freunde die ich im Stamm und im Bezirk gewonnen habe und durch all die Erfahrungen und Fähigkeiten, die ich zusammen mit meine Grüpplingen erleben und erlernen durfte.

In meinem bürgerlichen Leben mache ich meinen Master in Informatik in München. Also eigentlich etwas ganz anderes, was aber sehr gut Hand in Hand geht. Meinen wöchentlichen Ausgleich zur Bildschirmarbeit hole ich mir dann am Freitag und bei Aktionen oder in Lagern, wo ich einfach ein bisschen die Seele baumeln lassen kann.

 

Sebastian (Sebi) Auer (Leiter Sippe Kobra)

SebiUnser Sebastian ist der erste Leiter aus der aus unserem Stamm gewachsen ist. Er leitet seit 2022 die Sippe Kobra – anfangs als Vertretung für Linus, der uns leider verlassen musste. Sebastian ist 18 Jahre alt und war von Anfang an bei den Pfadfindern Fürstätt seit Neugründung des Stammes dabei. Sebi ist ebenso mit seinem Team als Lagerwart für die Instandhaltung der Zelte zuständig.

 

 

 

 

 

Maria Konopka (Leiterin Sippe Wolf)

Mein Name ist Maria Konopka, ich bin 20 Jahre alt und seit November 2018 bei den Pfadfindern in Fürstätt. Ich habe jetzt  die Gruppenleitung der Sippe Wolf übernommen Nach meinem Abitur in Rosenheim bin ich bei den Pfadis eingestiegen. Nachdem ich die Pfadis im Pfingst- und Sommerlager besucht habe. war ich begeistert und will ein Teil davon sein. Mir gefällt die lockere Art untereinander und freue mich Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam mit den Jupfis Abenteuer zu erleben.

 

 

 

Erwin Brader, unser Kurat

Erwin ist seit 2016 Diakon in unserer Pfarrei. Er hat sich nicht lange bitten lassen und ist seit unserer Stammesgründung 2018 unser Kurat (das geistliche Bindeglied zwischen Pfadfindern und Kirche) geworden. Erwin gestaltet immer unsere Feldgottesdienste und reist uns auch in die entlegensten Winkel des schönen Bayernlandes hinterher um uns spirituell in Zeltlagern zu unterstützen. Erwin unterstützt uns wo er kann und wo immer wir ihn brauchen. Er ist Vorstandsmitglied im Pfadfinder Fürstätt e.V. Wir sind wirklich stolz einen solchen Kuraten zu haben der stolz seine Kluft trägt!

 

 

Sophia Auer (Wölfingsleiter) 

SophiaUnsere Sophia (16) ist wie ihr Bruder von Anfang an dabei und legte in Westernohe Sommerlager 2022 ihr Leiterversprechen ab. Sie befindet sich gerade in der Ausbildung und ist immer da wenn man Sie braucht! Im Lager schmeißt sie mit großer Hingabe und Engagement zusammen mit Tabea die Küche. Auch ist Sophia unsere Gitarristin im Lager die am Lagerfeuer gerne in die Saiten greift – wir sind sehr stolz dass wir sie bei uns im Stamm haben.

 

 

 

 

 

 

Angelina (Angi) Bergmeier (Wölflingsleiter) Angi

Unsere Angi (16) ist auch frischgebackene Leiterin die 2022 in Westernohe ihr Leiterversprechen abgelegt hat. Angi ist die gute Seele im Lager mit einem enormen Einfühlungsvermögen und Gesprühr, wenn die Kinder mal einen „Durchhänger“ haben. Angi ist auch enorm engagiert und wie alle neuen Leiter bei uns im Stamm von Anfang an dabei. Auch sie weiß genau „wo der Hase lang läuft“. Wir freuen uns riesig das Angi die Aufgabe eines Leiters übernehmen wird.

 

 

 

 

 

Josefine (Josi) Allgajer (Wölfingsleiter) 16 Jahre

Als Tonio und Felix 2016 in der Grundschule Werbung für die neu gegründete Pfadfindergruppe gemacht haben, war mir sofort klar, dass ich dorthin muss. Und seit der ersten Gruppenstunde habe ich das nicht ein einziges Mal bereut: Ich habe eine zweite Familie in unserem Stamm gefunden: alle helfen und mögen sich gegenseitig und sind allzeit bereit füreinander.

Außerdem habe ich bei den Pfadis Menschen kennengelernt, denen ich sonst nie begegnet wäre, ich aber nicht mehr missen möchte.

Die Pfadis bringen mir auch die Welt näher: mit dem Bezirk war ich 2019 in Irland und nächstes Jahr geht es mit vier anderen aus dem Stamm für vier Wochen auf das World Scout Jamboree in Korea.

Jetzt, mit 16, habe ich mich nach einem halben Probeleitungsjahr dazu entschieden, mein Leiterversprechen abzugeben, was ich auch im Sommerlager 2022 getan habe: Ich habe versprochen, dass ich mein Bestmöglichstes versuchen werde, um allen einen schöne Pfadi- Zeit zu ermöglichen, dass ich eine Person sein möchte zu der man jederzeit gehen kann und mag und dass ich unserem Stamm dienen und ihn weiter nach vorne bringen will.

Parallel zu meiner Leiterinnentätigkeit bei den Pfadis engagiere ich mich seit neuestem als Oberministrantin und im Pfarrgemeinderat.

Ansonsten bin ich seit einigen Jahren bei den Tutoren des Finsterwalders, an dem ich 2024 voraussichtlich Abitur machen werde.

Für danach habe ich noch nichts geplant, außer dass ich etwas in die soziale Richtung machen möchte.

In diesem Jahr will ich die Leiterausbildung des Stadtjugenrings abschließen, um eine optimale Betreuerin zu werden.

Kurz und knapp: Ich freue mich uns bin stolz darauf, eine der ersten Pfadileiter*innen zu sein, die unser Stamm hervorgebracht hat.